In Siegen-Wittgenstein wird derzeit diskutiert, ob ein Nationalpark am Rothaarkamm ausgewiesen werden soll.

Der Kreis Siegen-Wittgenstein führte dazu einen offenen und transparenten Prüf- und Beteiligungsprozesses durch um zu klären, ob die Voraussetzungen für einen Nationalpark vorliegen. In mehreren Expertengruppen wurden zentrale Fragen gesammelt, untersucht und bewertet. Mittlerweile sind die Ergebnisse zu einem möglichen Nationalpark Rothaarkamm durch den Kreis aufbereitet, öffentlich präsentiert und nun zur politischen Debatte gestellt.

Wir – die regionalen Naturschutzakteure NABU, BUND, AG Rothaargebirge und DiMUS – möchten die laufende politische Entscheidungsfindung konstruktiv begleiten und informieren hier ergänzend über die ökologischen und naturschutzfachlichen Potenziale eines möglichen Nationalparks Rothaarkamm.

Ein Nationalpark am Rothaarkamm ist aus unserer Sicht eine einmalige Chance für mehr Natur, mehr regionale Wertschöpfung und mehr Lebensqualität. Er kann unsere Landschaft als wertvolles Naturkapital und als Wirtschafts-, Lebens- und Zukunftsraum für kommende Generationen stärken.

Der Projektablauf sowie die Fragen und Antworten im Rahmen des Beteiligungsprozesses sind auf der offiziellen Website des Kreises Siegen-Wittgenstein ausführlich dargestellt.



Nächster Termin ist am 10.10.2026

beim Kongress für selbstbestimmten Autismus im Dorint Parkhotel Siegen. Tickets unter https://www.autismus-adhs-support.de/veranstaltungen-shop


Petition Pro Nationalpark Rothaarkamm

Jetzt besteht die Möglichkeit, die Staatsforstflächen des Landes NRW am Rothaarkamm (Kreis Siegen-Wittgenstein, NRW) als Nationalpark auszuweisen. Das Umweltministerium NRW geht den Schritt aber nur, wenn die Bürgerinnen und Bürger vor Ort dafür sind. Der Nationalpark am Rothaarkamm ist eine einmalige Chance, Naturentwicklung, regionale Wertschöpfung und Lebensqualität nachhaltig zu stärken. Deshalb: Gebt dem Nationalpark eine Chance und stimmt für den Nationalpark Rothaarkamm!

Zu der Petition

Aktuelle Stand inklusive Unterschriften auf Papier über 1400!


Wie geht Natur?!

In einem echten Politik-Krimi entwickelt er zusammen mit wenigen Eingeschworenen in einer geschichtsträchtigen Zeit das größte Naturschutzprogramm, dass Deutschland jemals gesehen hat. Ob Sächsische Schweiz, Südost-Rügen, Spreewald und namhafte mehr – die großen Nationalparke und UNESCO-Biosphärenreservate im Osten Deutschlands, sie alle kommen aus dieser Zeit.

1990 wird eine Sternstunde des deutschen Naturschutzes. Fünf Nationalparks, sechs Biosphärenreservate und drei Naturparks entstehen auf 4,5 Prozent der Landesfläche der DDR. In den letzten 35 Jahren sind viele weitere auf dieser Grundlage in Deutschland dazu gekommen. Eine deutsch-deutsche Naturschutz-Revolution.

Nach der Wende nutzt Michael Succow diese Erfolge als Vorlage, um von Kirgistan über Kamtschatka bis Äthiopien noch viel mehr Natur unter Schutz zu stellen, wofür er 1997 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wird.


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