Fichten wurden in unserer Region erst seit weniger als zweihundert Jahren forstwirtschaftlich in zunehmendem Maße und überwiegend als Reinbestand angebaut. Stürme, aber vor allem die letzten Trockenjahre und nachfolgender Borkenkäferbefall haben die meisten älteren Fichten zum Absterben gebracht. Da sich die Fichte über Naturverjüngung schnell wieder ausbreitet, ist sie in den Wäldern der Nationalparkkulisse nahezu allgegenwärtig.

Auch wenn die Zukunft im Klimawandel mehr als ungewiss ist und die Fichte nicht zu den natürlichen Waldgesellschaften des Rothaargebirges gehört, bieten über 150 Jahre alte Fichten mit natürlicher Waldverjüngung einen besonderen Lebensraum, z.B. für Greifvögel.