
In den meisten Wäldern in unserer Region wurden die abgestorbenen Fichten vollständig aus wirtschaftlichen Gründen geerntet. Im Staatswald wurden rund zehn Prozent belassen. Die sogenannten „Dürrständerfichten“ sind Lebensraum für Totholzbewohner und Vögel.
Spechte zimmern auch Höhlen hinein, die wiederum anderen Vögeln oder Fledermäusen Unterschlupf bieten. Nach dem Zusammenbrechen bremst das liegende Totholz den Wind, speichert Wasser und gibt Nährstoffe beim Zerfallen an den Boden ab. Dadurch wird die natürliche Waldverjüngung begünstigt.

